Bei der Sterntaufe besteht entweder die Möglichkeit, selbst einen Stern zu benennen oder es wird durch den Schenkenden ein Name vergeben – natürlich einer, der im Sinne des zu Beschenkenden ist oder vielleicht sogar einen Teil seines Vornamens oder den gesamten Vornamen beinhaltet. Der zu Beschenkende erhält eine Taufurkunde, auf dem der Namen des Sterns vermerkt ist.
Die Sterntaufe bringt die Möglichkeit, einen Stern mit dem Namen der Wahl zu versehen. Dabei entstehen aber keinerlei Besitzansprüche auf den Stern. Auch muss gesagt werden, dass besonders helle Sterne oder große Sterne sehr gefragt sind. Sie sind daher sehr teuer und in absehbarer Zeit auch gar nicht mehr verfügbar. Das Problem, dass die Sterne einmal ausgehen werden, stellt sich mit ziemlicher Sicherheit nicht. Aber das Problem besteht darin, dass eben die genannten großen Sterne irgendwann vergeben sind. Die kleineren Sterne sind zumindest für einen Laien weniger gut sichtbar.
Den Namen, den der Stern bei der Sterntaufe erhält, behält er übrigens für immer, so dass der Beschenkte damit ein Geschenk erhält, auf das er zeit Lebens schauen kann. Die Sichtbarkeit der benannten Sterne ist übrigens von mehreren Faktoren abhängig, darunter von der Jahreszeit und vom Standort des Betrachters. Allerdings sind die meisten Sterne in Mitteleuropa etwa zeitgleich sichtbar. Wer also in den Urlaub nach Italien oder Dänemark fährt, um nur zwei Beispiele zu nennen, wird auch dort seinen Stern sehen können, wenn er diesen von zu Hause aus, beispielsweise von Berlin aus, sehen konnte. Das gilt natürlich nur dann, wenn die Jahreszeiten entsprechend sind. Ein Stern, der im Sommer sichtbar ist, ist auch im Winter in Italien nicht sichtbar und umgekehrt.
Viele Menschen fragen sich auch, ob der Stern dann wirklich einen einmaligen Namen bekommt. Das ist nicht immer der Fall, denn wie bei jeder Taufe kann auch bei der Sterntaufe ein Name doppelt vergeben werden. Dennoch behält der Stern seine Einzigartigkeit, denn aufgrund der Koordinaten seines Standortes ist der Stern dennoch einmalig.
Auch wer Befürchtungen hat, dass mit der Sterntaufe weitere Verpflichtungen auf ihn zukämen, dem ist nicht so. Die Sterntaufe wird einmal durchgeführt, der Preis dafür gezahlt und dann kommen keine weiteren Kosten auf den „Täufer“ zu.
Auch Laien können am Himmel den von ihnen getauften Stern entdecken, denn von dem Vergabepartner werden Karten zur Verfügung gestellt, die auch ein Nichtfachmann lesen kann. So steht es in jedermanns Möglichkeiten, den nach ihm benannten Stern zu entdecken oder zumindest in einer Sternwarte angeben zu können, wo der Stern genau zu finden ist.
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